Forum Prävention
Ein Land in Lila: Südtirol setzt Zeichen gegen Essstörungen
Als das Kurhaus in Meran oder das Brunecker Schloss am gestrigen Sonntag lila leuchteten, steckte dahinter eine tragische Geschichte und eine dringende Mahnung. Am Tag der „Lila Schleife“ rückte Südtirol Krankheiten wie Magersucht und Bulimie ins Rampenlicht.
Neue Innitiative gestartet: Smartphone-Führerschein für Eltern
Mit dem Smartphone-Führerschein für Eltern – der am Donnerstag in Bozen am Sitz des Landesbeirats für das Kommunikationswesen vorgestellt wurde – startet in Südtirol eine neue Initiative, die Familien beim verantwortungsvollen Umgang mit Smartphones und digitalen Medien unterstützt.
ABSTIMMUNG: Ist Advent für Sie Stress oder Besinnung?
Das Forum Prävention startet in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Sanitätsbetrieb und dem Ressort für Gesundheitsvorsorge und Gesundheit des Landes im Dezember eine Kampagne in den sozialen Medien und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Kampagne sensibilisiert Menschen bereits in der Vorweihnachtszeit, einen bedachten Umgang mit Alkohol zu wählen. Auch der akustische, digital verfügbare Adventskalender zum Wohlfühlen „24 Daily Impulse“ startet wieder.
Die Liebe bleibt: Über Trauer und Hoffnung nach Suizid
Der Verlust eines Menschen durch Suizid ist eine Erfahrung, die schwer in Worte zu fassen ist. Dr. Christiane Engelhardt, Künstlerin, Autorin und Ärztin für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, hat diesen Weg durchlebt, nachdem ihre damals 13-jährige Tochter Hanna sich das Leben nahm. Im Interview spricht Engelhardt offen über ihre eigene Trauerreise, den Umgang mit ihrem Verlust und darüber, wie sie anderen Betroffenen helfen möchte, ihren eigenen Weg der Heilung zu finden.
Zwischen TikTok und Unterricht: So medienfit sind Südtirols Jugendliche
Wenn Sexualkunde aus der Schule verschwindet, übernehmen TikTok und Co. die Aufklärung – mit ungewissem Ergebnis. Sozialpädagoge Manuel Oberkalmsteiner erklärt, warum Kinder im Netz mehr Begleitung brauchen, weshalb Medienkompetenz schon in der Grundschule Thema sein sollte und wie Südtirol mit Projekten wie dem „Smartphone-Führerschein“ gegensteuert.
Geburtenrückgang: „Dann stehen nicht nur die Renten auf dem Spiel“
Leistungen, die im Staat nicht existieren, ein starker Ausbau der Kinderbetreuung, Familien- und Kindergeld, rentenmäßige Absicherung der Erziehungszeiten: Diese Maßnahmen halfen Südtirol, nicht in den Sog des Geburtenrückgangs Italiens zu geraten. „Aber auch in Südtirol spüren junge Familien großen Druck“, gibt Christa Ladurner, Soziologin im Forum Prävention, zu bedenken.
Akute psychische Krise: Soforthilfe, Anlaufstellen und Warnsignale
Wer in einer akuten psychischen Krise steckt, braucht rasch und unkompliziert Hilfe. Das Forum Prävention erklärt, was Angehörige und Mitmenschen im Ernstfall tun können, welche Warnsignale auf eine depressive oder suizidale Phase hinweisen können und welche Anlaufstellen in Südtirol zur Verfügung stehen.
Wie Ketamin wirkt und warum es tödlich sein kann
Ketamin wird bereits seit einigen Jahren auch in Südtirol konsumiert und dennoch weiß kaum jemand darüber Bescheid. Schon gar nicht darüber, dass die Substanz – am falschen Ort und alleine eingenommen – tödlich sein kann. Warum, das erklärt uns Evelin Mahlknecht vom Forum Prävention im Interview.
Kunstausstellung „Wandel“: Erste Ausstellung zweier junger Künstlerinnen
Die Schülerinnen Marissa Hörmann und Rumina Kornilova der Maturaklasse des Kunstgymnasiums „Walther-von-der-Vogelweide“ präsentieren ihre gemeinsame Kunstausstellung mit dem Titel „Wandel“. Die erste Ausstellung der jungen Künstlerinnen findet im “Captain Kehl’s“ in Bozen statt und widmet sich den vielfältigen Aspekten der Veränderung – vom persönlichen Wachstum bis hin zu globalen Umbrüchen in Vergangenheit und Gegenwart.
Für eine gerechtere Aufteilung der Hausarbeit: Was ist der „Fair-Care-Check“?
Zum ersten Mal findet heute in Südtirol der Aktionstag „Equal Care Day“ statt, um die Sorge-, Pflege- und Erziehungsarbeit („Care-Arbeit“) in den Mittelpunkt zu stellen. Diese wird nach wie vor größtenteils von Frauen geleistet, ohne Anerkennung und Bezahlung. „Das muss sich ändern“, sagte Christa Ladurner bei einer Matinée am Freitag. Dort wurde auch der „Fair-Care-Check“ vorgestellt, mit dem Paare überprüfen können, wie ausgewogen die „Care-Arbeit“ in ihrem Haushalt verteilt ist. „Die Initiative will aufrütteln und sensibilisieren. Die ganze Gesellschaft ist gefragt“, ergänzte Landeshauptmann Arno Kompatscher.
„Equal Care Day“: Wie „Care-Arbeit“ ausgewogener verteilt werden kann
Zum ersten Mal findet am heutigen Samstag in Südtirol der Aktionstag „Equal Care Day“ statt, um die Sorge-, Pflege- und Erziehungsarbeit („Care-Arbeit“) in den Mittelpunkt zu stellen. Diese wird nach wie vor größtenteils von Frauen geleistet, ohne Anerkennung und Bezahlung. „Das muss sich ändern“, sagte Christa Ladurner bei einer Matinée am Freitag. Dort wurde der „Fair-Care-Check“ vorgestellt, mit dem Paare überprüfen können, wie ausgewogen die „Care-Arbeit“ in ihrem Haushalt verteilt ist.
Vorerst keine einheitlichen Bildungszeiten: „Eine verpasste Chance“
„Lange angekündigt, immer wieder vertröstet und nun ohne konkrete Ergebnisse. Dass bei der Bildungspolitik in puncto Weiterentwicklung und Innovation zurückgerudert wird, bedeutet für viele Familien weiterhin Unsicherheiten und Planungsstress“: Das schreibt die Allianz für Familie in einer Aussendung.
Smartphone-Führerschein: Ein neues Werkzeug für Lehrer und Lehrerinnen
„Wir brauchen Hilfe. Mobbing und gewalttätige Bilder im Netz machen auch vor Klassenzimmern nicht Halt“, sagt Mathematiklehrerin Michaela Perkmann. Mit dem „Smartphone-Führerschein“ haben ihre Schülerinnen und Schüler Wissen über Herausforderungen und Gefahren des Internets erlernt. Insgesamt über 300 Kinder nahmen landesweit am Projekt teil.
Volkskrankheit Depression: Was tun?
Der Kinofilm „Lichter im Chaos – Junge Menschen, Depression und Wege zur Hoffnung“ steht im Mittelpunkt einer Kampagne, die das Forum Prävention veranstaltet. „Wir müssen psychische Erkrankungen enttabuisieren“, sagt Direktor Peter Koler. Im Oktober und November wird der Film durch Südtirols Filmclubs touren.
Glücksspiel: Was Online-Gaming so gefährlich macht
Knapp 357 Millionen Euro wurden im Jahr 2022 in Südtirol beim Online-Glücksspiel gesetzt, wie aus den kürzlich veröffentlichten Zahlen zum Glücksspiel hervorgeht. Vor allem Online-Glücksspiele können schnell süchtig machen. Peter Koler vom Forum Prävention erklärt, welche Mechanismen dazu beitragen.
Hass im Netz: „Gegenrede ist unverzichtbar“
Wer das Internet und die digitalen Kanäle nutzt, kann Hassrede in unterschiedlichsten Ausprägungen aus erster Hand beobachten. Wie Lukas Schwienbacher vom Forum Prävention ausführt, gibt es eine Reihe von Ursachen für dieses üble Phänomen, auf der anderen Seite aber auch Gegenstrategien und Möglichkeiten, nicht alles ohnmächtig hinzunehmen.
Prävention umfassend gestalten: Forum Prävention feiert 20-jähriges Jubiläum
Das Forum Prävention hat am heutigen Freitag sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. „„Das Forum Prävention hat sich in dieser Zeit zu einem wesentlichen Baustein im Netzwerk für Prävention und Gesundheitsförderung entwickelt“, Präsident Oswald Mayr.
„Extrasober“: Online-Kunstausstellung mit Präventions-Charakter
Die Online-Kunstaustellung EXTRASOBER des Forum Prävention will die Schattenseiten des Alkohols, der wohl ältesten und beliebtesten Volksdroge aufzeigen. Unter dem Thema „eine ernüchternde Perspektive“ präsentieren 12 internationale Kunst- und Kulturschaffende sowie abstinente Personen Werke und Zeugenberichte, welche gegen die im Mainstream fest verankerte Trinkkultur ankämpfen.
Alter Rahmen – neues Bild: „Familie ist mehr“
Eine familienfreundliche Gesellschaft und mehr Anerkennung für die Leistungen der Familien, das sind die Ziele des „Internationalen Tages der Familie“. Was aber ist Familie? Darüber schreibt das Forum Prävention Familie in einer Aussendung anlässlich des heutigen internationalen Tages der Familie.
Forum Prävention: Online-Angebote für Jugendliche in Corona-Zeiten
Das Forum Prävention lanciert in diesen Tagen mehrere Online-Angebote für junge Menschen. Die Bestimmungen zur Eindämmung des Coronavirus stellen die Jugendarbeit vor neue Herausforderungen. Mit einer eigenen, wachsenden WhatsApp-Gruppe werden zurzeit über 100 Jugendliche emotional aufgefangen, indem sie sich über ihre Gefühlslagen austauschen und sich gegenseitig helfen, Tiefpunkte zu überwinden.
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